1976 - Martha Höhl wird Direktorin der Stadtbibliothek. Die Notlage der Stadt lässt die Realisierung einer neuen Zentralbibliothek nicht zu. Ein Teil des Personals und zehn Zweigstellen werden eingespart. Mit ganz neuen Konzepten zur Öffentlichkeitsarbeit führt sie die Einrichtung durch "schweres Fahrwasser" und es gelingt ihr, die Weichen für die längst überfällige Einführung der EDV zu stellen, die die Bibliotheksarbeit in Bremen grundlegend ändern soll. Mit 2,8 Millionen Entleihungen und mehr als 100.000 Ausweisinhabenden erzielt die Stadtbibliothek gute Leistungsergebnisse.
1980 gehören 44 Bibliotheken zum Netz der Stadtbibliothek Bremen: die Zentralbibliothek mit Musik-Abteilung, vier Bezirks- und neun Stadtteilbibliotheken, einundzwanzig Jugend- und Schulbibliotheken, Schulbibliothekarische Arbeitsstelle, Bibliothek im Berufsbildungszentrum, Graphothek, Busbibliothek, fünf Patientenbibliotheken und die Bibliotheken in der Justizvollzugsanstalt.
1981 wird die Musik-Abteilung in der Zentralbibliothek aus Platzgründen in ein eigenes Gebäude verlegt.
1991 - Ein neuer Bibliotheksbus wird in den Dienst gestellt.
Vorherige Epoche:
Werner Mevissen 1945 bis 1975
Nächste Epoche:
Barbara Lison 1992 bis heute